PAG
Der
PAG (plan d’aménagement général) ist gegenüber dem PAP (plan
d’aménagement particulier), das „breitere“, das „grundsätzlichere“
Planungsinstrument. Der PAG, erstellt auf Basis der Etude Preparatoire,
ist eines der wichtigsten planerischen Instrumente einer Kommune. Im PAG
wird der Bauteperimeter festgeschrieben.
Der
PAG bietet die Möglichkeit, auf viele umwelt- und sozialrelevante
Fragestellungen eine räumliche Antwort zu geben und sollte, gemäß dem
neuen Gemeindeentwicklungsgesetz, alle 6 Jahre erneuert oder überholt
werden. Der PAG gibt der Kommune die Möglichkeit, selbst Verantwortung
zu übernehmen und selbst die Regeln und Leitlinien für eine harmonische
Siedlungsentwicklung zu bestimmen.
Der
bestehende PAG der Gemeinde Walferdingen, wurde am 07.Dezember 1987
verabschiedet. Der PAG wurde 1992, 1996 und 1998 fortgeschrieben. Er
besteht aus einem graphischen und einem schriftlichen Teil. Das
Gemeindegebiet von 704,98ha
wird in verschiedene Zonen eingeteilt. Das Siedlungsgebiet ist 309,29ha
groß, was 43,9% der Gesamtfläche ausmacht. 12,1 % der Siedlungsfläche
sind Verkehrsflächen (Gleisen, Straßen, Plätze). Die landwirtschaftliche
und Waldzone außerhalb der Siedlung machen 395,69 ha aus. Dies sind
56,1% der Gemeindefläche. Im PAG werden die Nutzungen der
unterschiedlichen Flächen verbindlich definiert, womit der PAG ein
wesentliches Steuerungsinstrument für die nachhaltige
Gemeindeentwicklung darstellt.
Im
PAG werden unter anderem folgende Zonen ( = Flächen die unterschiedlich
genutzt werden) dargestellt: Wohnzone hoher Dichte, Wohnzone mittlerer
Dichte, Wohnzone geringer Dichte, Zone für öffentliche Einrichtungen,
Grünzone und Zone für Freizeit, Sport und Tourismus, Zone leichter
Industrie, Überschwemmungszone.

